Projekt

Villa Hirschberg, Neu Globsow (Fürstenberg), BGF 1250 m², 2007

 

Beschreibung:

Die -Villa Hirschberg- trotzt den Widrigkeiten der -Nichtnutzung- so gut sie kann. Probleme für eine zukünftige Nutzung bereiten hier insbesondere die Größe und die Fußbodenhöhe des obersten Geschosses, welches von der hiesigen örtliche Feuerwehr nicht erreicht werden kann!

Eine -Weglassen- dieser Räume führte hier jedoch zu einer kaufmännisch nicht tragbaren Bürde.

 

Die -Villa Hirschberg- ist Teil eines Ensembles aus Fischerhaus, Bedienstetenhaus, eigenem Kraftwerk und einem beheizten Glashaus und Frühbeeten für den Gemüseanbau. Um 1900 von einer Bremer Kaufmannsfamilie erbaut, stellt es ein Domizil in der Nähe der "Neuen Hauptstadt-Berlin" dar, welches sich an der Grenze zur mecklenbrugischen Provinz, komplett selbst versogen konnte.

Die Strahlkraft der Gebäudes ist noch immer erhalten. Zu "DDR-Zeiten" weithin als Ausflugslokal und Eisdiele bekannt, wartet es auf eine heutige Nachnutzung. Besonders hervorzuheben sind das frei Treppenhaus mit umlaufender Galerie, die zum Großteil original erhaltenen Bäder mit "V&B" Fliesen und nicht zuletzt die originalen Fenster aus bestem Tropenholz. Die einfach-verglasten und über 100 Jahre alten Fenster, welche ihren letzten Anstrich wohl vor 2-3 Jahrzehnten! erhielten, sind trotz abblätternder Farbe in tadellosem Zustand. Eine Aufarbeitung dieser, hier nicht nur aus Gründen der Nachhaltigkeit, zwingt sich geradezu auf.

Das Projekt scheiterte bedauerlocher Weise an den o.g. Brandschutzgründen für eine neue Nutzung und der daraus nicht darzustellenden Finanzierbarkeit.

Freiberuflicher Architekt Thomas Finke

THOMAS FINKE

Freiberuflicher Architekt

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